Eurovision Song Contest 2026 in Wien: Alles zum größten Musikevent des Jahres
Der Eurovision Song Contest kehrt nach Wien zurück und das in einem ganz besonderen Jahr. Die Ausgabe 2026 ist die 70. Edition des Eurovision Song Contest, ein rundes Jubiläum, das die Veranstalter entsprechend groß feiern wollen. Ausgetragen wird der Wettbewerb in der Wiener Stadthalle, die bereits 2015 Austragungsort des größten Musikfests Europas war. Der Grund für die Rückkehr nach Österreich: Der österreichische Sänger JJ gewann den 69. Eurovision Song Contest 2025 in Basel mit seinem Song „Wasted Love" und holte den ESC damit zurück in seine Heimat.
Geschichte und Rekorde: 70 Jahre Eurovision
Der ESC ist mehr als ein Musikwettbewerb. Er ist das größte Unterhaltungsevent des Kontinents. Seit der ersten Ausgabe 1956 in der Schweiz (Lugano) treten jedes Jahr Länder aus ganz Europa (und darüber hinaus) gegeneinander an. Schweden und Irland gelten als die erfolgreichsten Nationen der ESC-Geschichte: Beide Länder konnten jeweils sieben Mal den Titel gewinnen. Dahinter folgen Großbritannien, Frankreich, Luxemburg und die Niederlande mit je fünf Siegen. Österreich selbst darf sich über drei Siege freuen: Der legendäre Udo Jürgens gewann 1966 mit „Merci, Chérie", Conchita Wurst triumphierte 2014 in Kopenhagen mit „Rise Like a Phoenix" und schließlich JJ 2025 in Basel.
Österreich als Gastgeber: Wien zum dritten Mal Europas Plattform
Der ESC 2026 findet zum dritten Mal in Österreich statt, jedes Mal in Wien als Austragungsort. Obwohl sich dieses Jahr auch Oberwart, Wels und Innsbruck als Host City beworben haben, erhielt die Bundeshauptstadt erneut den Zuschlag. Die Termine stehen bereits fest: Das erste Halbfinale steigt am Dienstag, 12. Mai, das zweite Semifinale am Donnerstag, 14. Mai – jeweils ab 21 Uhr. Das große Finale findet am Samstag, den 16. Mai 2026, ab 21 Uhr statt. Moderiert wird die Show von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski. Übertragen wird der ESC 2026 im Free-TV bei Das Erste, ORF, SRF sowie im Livestream auf Joyn.
Modus: So funktioniert der Eurovision Song Contest
Der Modus des ESC ist seit Jahren bewährt: In jedem Halbfinale kämpfen 15 Nationen um den Einzug ins Finale. Sowohl das Publikumsvoting als auch eine Fachjury entscheiden, welche zehn Länder aus jedem Halbfinale ins Finale einziehen. Automatisch für das Finale gesetzt sind der Gastgeber Österreich sowie die sogenannten Big Four: Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien. Spanien, das normalerweise ebenfalls zu den Big Five gehört, zieht sich aus dem Wettbewerb zurück – ebenso wie Irland, Island, die Niederlande und Slowenien, die aufgrund der Teilnahme Israels ihren Boykott erklärt haben. Es handelt sich damit um die größte Anzahl an Boykottierenden in der ESC-Geschichte seit 1970. Insgesamt treten 35 Länder beim ESC 2026 an – die niedrigste Teilnehmerzahl seit Einführung der Halbfinale im Jahr 2004.
ESC-Legenden: Weltkarrieren, die dank Eurovision begannen
Der Eurovision Song Contest ist seit Jahrzehnten eine Talentschmiede für Weltstars. Einige der bekanntesten Namen der Musikgeschichte haben ihre internationale Karriere auf der ESC-Bühne gestartet oder befeuert:
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ABBA (Schweden, 1974): Mit „Waterloo" holten die Schweden den Sieg und legten den Grundstein für eine der erfolgreichsten Musikkarrieren aller Zeiten. Geschätzte 380 Millionen Alben und Singles hat ABBA seitdem verkauft. „Waterloo" wurde beim 50-jährigen ESC-Jubiläum 2005 zum besten Song der Wettbewerbsgeschichte gewählt.
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Céline Dion (Schweiz, 1988): Außerhalb Kanadas noch weitgehend unbekannt, gewann sie 1988 für die Schweiz und verkaufte danach geschätzte 200 Millionen Tonträger weltweit. Der Rest ist Geschichte: Titanic, Las Vegas, Weltstar.
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Julio Iglesias (Spanien, 1970): 1970 noch ein unbeschriebenes Blatt, trat er für Spanien an und belegte Platz vier. Seine spätere Weltkarriere brachte ihm rund 100 Millionen verkaufte Platten ein.
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Olivia Newton-John (Großbritannien, 1974): Im selben Jahr wie ABBA stand die spätere Grease-Ikone für Großbritannien auf der ESC-Bühne und belegte ebenfalls Platz vier. Im Laufe ihrer Karriere verkaufte sie rund 100 Millionen Tonträger und gewann vier Grammy Awards.
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Cliff Richard (Großbritannien, 1968 & 1973): Der britische Pop-Veteran trat gleich zweimal beim ESC an und landete beide Male auf Platz zwei – mit Songs, die jeweils internationale Hits wurden.
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Måneskin (Italien, 2021): Die Römer gewannen 2021 und erlangten in den Monaten danach weltweite Popularität – von der ESC-Bühne direkt in die globalen Charts und auf die größten Festivalbühnen der Welt.
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Duncan Laurence (Niederlande, 2019): Sein Siegersong „Arcade" wurde zum meistgestreamten ESC-Beitrag auf Spotify aller Zeiten – allerdings erst als verzögerter Sleeper-Hit in 2020 und 2021.
Das Rahmenprogramm: Legenden, Liveacts und Eurovision Village
Das Rahmenprogramm verspricht ein Spektakel: Für das große Finale hat der ORF ein All-Star-Line-up angekündigt, das ESC-Legenden wie Alexander Rybak (Sieger 2009), Lordi (Sieger 2006) und Ruslana (Siegerin 2004) vereint. Außerdem gibt es das Eurovision Village am Rathausplatz, das öffentliche Screenings der Liveshows sowie Auftritte von Wettbewerbsteilnehmern und lokalen Künstlern bietet. Wer noch kein Ticket ergattert hat, muss sich beeilen oder auf das Public Viewing ausweichen: Die rund 90.000 Tickets für alle neun Shows wurden in Rekordzeit verkauft. Die Finaltickets waren nach 14 Minuten vergriffen, die Halbfinal-Tickets nach 20 Minuten.
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